Beuster

Seit dem 1.Januar 2010 gehört Beuster als Ortsteil zur Hansestadt Seehausen. Beuster hat mit seinen 7 Ortsteilen (Werder, Scharpenlohe, Oberkamps, Unterkamps, Esack, Ostorf und Wegenitz) 500 Einwohner. Die Gemeindefläche beträgt 2.704 ha, durch die Lage an der Elbe bedingt, handelt es im wesentlichen um Grünland. Der Haupterwerb der Bewohner lag dadurch schon immer in der Landwirtschaft, im Handwerk und im Dienstleistungsbereich.

In den vergangenen Jahren seit der politischen Wende hat es auch in unserem Dorf zahlreiche Veränderungen gegeben. Mithilfe staatlicher Förderprogramme war und ist es möglich geworden, dass alle Ortsteile über befestigte Straßen und Wege erreichbar sind. Dies ist gerade hier am Rande der Wische eine nicht zu unterschätzende Erleichterung für alle Einwohner.

In Groß Beuster befand sich bis zum Ende des Jahres 2008 im ehemaligen Schulgebäude eine Gaststätte. Das Schulgebäude in Klein Beuster wurde zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Für die Zukunft ist geplant, auch das Obergeschoss auszubauen, um das Angebot für Radtouristen, Wanderer und Schulklassen zu erweitern. Der Kindergarten zog im Jahr 1989 in sein neues Domizil und betreut die Kinder aus Beuster.

Die ortsansässige Deichbäckerei Buchholz ist nicht nur in Beuster, sondern über die Grenzen der Altmark wegen ihres vielseitigen Angebotes von Brot und Backwaren bekannt.

Gleiches gilt auch für die Schäferei Schuster mit ihren Produkten rund ums Schaf. Außer diesem Landwirtschaftsbetrieb sind weitere 5 Unternehmen in der Landwirtschaft tätig. Die Tischlerei Schmidt, das Bauunternehmen Raguse, die Gerüstbaufirma Schwesig, Inh. C. Marquardt, der Elektroinstallationsbetrieb Reck, die Physiotherapie Beier, Ferienwohnungen bei Familie Lucas und bei Frau Brehmer im Haus „Elisabeth“ führen die handwerkliche Tradition weiter bzw. bieten ihre Dienstleistungen an.

Der Elberadweg mit Schautafeln zum Leben mit dem Hochwasser an der Elbe und der Altmarkrundkurs bringen zahlreiche Radtouristen in das Dorf.

Beusters zweite Kirche: St. Marien | Foto : Andreas Haue

Foto : Ronald Rethfeldt

 
Ausdruck des dörflichen Gemeinschaftsgefühls sind:

  • Ausstellungen und Konzerte des Fördervereins in St. Nikolaus
  • Woche der offenen Tür im Blaulichtmuseum
  • Turnierveranstaltung des Reit- und Fahrvereins
  • Tag des offenen Denkmals an der Strasse der Romanik
  • Weihnachtsmarkt rund um die alte Schmiede
  • Traditionsfeuer