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romantik

Seit 2007 ist die St. Nikolaus Kirche in das Landesprojekt„Straße der Romanik“ aufgenommen.

aktualisiert am 06.09.2017

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Geschichte

 

  • 1147. Wendenkreuzzug, Albrecht der Bär und Heinrich der Löwe betreiben eine erfolgreiche Expansionspolitik im Osten. Heinrich wird Lehnsherr über Vorpommern
  • Im Gebiet der Wische siedeln sich flämische Einwanderer an.. Über die Gründung des Augustiner Chorherrenstiftes sind keine Urkunden erhalten. Beuster gehörte damals zum Bistum Verden. Als Gründer wird Bischof Hermann (1148 – 1167) angenommen, sein Nachfolger Hugo (1168 – 1180)führte den Bau weiter und sicherte die Diözesangrenze gegen Halberstadt – Beuster als staufisches Grenzstift. Andere sehen in den markgräflichen Ministerialen der Edlen Gans, später die Edlen Gans zu Putlitz, die Bauherren des Stiftes.
  • Heinrich der Löwe betreibt die Wiedereinrichtung der ostelbischen Bistümer Ratzeburg und Mecklenburg – Schwerin und beansprucht die Investitur der dortigen Bischöfe, die ihm 1154 von König Friedrich I. übertragen wird.
  • 1150 –1172 Erste romanische Bauphase. Apsis, Chor und Teile des Langhauses werden errichtet. Die Stiftskirche ist die östlichste Kirche im Bistum Verden und gehört zu den ältesten Backsteinbauten nördlich der Alpen.
  • 1172 – 1184 Zweite romanische Bauphase. Mittelschiff, Seitenschiffe und der Romanische Turm werden errichtet. Der romanische Gründungsbau ist als dreischiffige, querschifflose Pfeilerbasilika in Backsteinmauerwerk auf einer Grundfläche von ca. 37 x 16,50 Meter bis heute erhalten.
  • 1174 Friedrich Barbarossa bestätigt dem Bischof Hugo von Verden die Grenzen seiner Diözese in der Mark.

    1246 Erste urkundliche Erwähnung. Konrad von Gottberg wird als Kanoniker des Stiftes ernannt.

    Das Langhaus erhält einen Fussboden aus quadratischen Tonfliesen.

  • Bischof Otto, der gleichzeitig Erzbischof von Bremen war, erhebt St. Nikolaus zur Kollegiatskirche.
  • 16. Oktober 1337 Markgraf Ludwig erlaubt die Verlegung des Stiftes nach Seehausen. Die Übersiedlung wurde jedoch verschoben und schliesslich ganz aufgegeben.
    • Der Dekan von Beuster ist zugleich Probst von Seehausen
  • Um 1500 Spätgotische Umbauten. Innerhalb des Kirchenschiffes wird ein neuer Turm errichtet.Mittelschiff und Hoher Chor werden eingewölbt.
  • 1618 – 1648 Im Dreissigjährigen Krieg wird die Kirche zerstört.
  • Dachstuhl des Mittelschiffes, Seitenschiffe und Ostgiebel des Chores werden neu errichtet, der Fussboden wird aus barocken Backsteinen hergestellt. Einbau einer hölzernen Orgelempore.
  • 1862 – 1878 Im Zuge einer Sanierung erfolgen romanisierende Umbauten. Alle Gesimse werden erneuert, der Rundbogenfries ergänzt und Wandfelder verputzt.
  • 29.08.2001 Der Förderverein St.-Nikolaus-Kirche Beuster wird gegründet. Ziel ist es, die Kirchengemeinde bei der Sanierung zu unterstützen. Das Dach wird neu eingedeckt.
  • 2003 Die Sockelbereiche der Aussenwände werden freigelegt, Drainagen und Regenwasserableitungen verlegt. Im Innenraum wird das im Laufe der Jahrhunderte angewachsene Bodenniveau abgetragen. Dabei werden Reste des romanischen Lettners gefunden

    2005 Der ursprüngliche romanische Turm wird in Resten des Sockels wiederentdeckt. Das Westportal erhält eine neue Tür.

    2008 Der romanische Turm wird gesichert.

    2009 Befestigung der abgesenkten Wege um die Kirche

    2010 Generalreparatur der Orgel

    2011 Innenraumfassung - Gewölbeausmalung

     

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