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romantik

Seit 2007 ist die St. Nikolaus Kirche  in das Landesprojekt „Straße der Romanik“ aufgenommen.

aktualisiert am 13.05..2018

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Geschichte
Beuster,_St.Nikolaus_2
Beuster,_St.Nikolaus_1

-- 1147 -- 

Wendenkreuzzug. Albrecht der Bär und Heinrich der Löwe betreiben eine erfolgreiche Expansionspolitik im Osten. Heinrich wird Lehnsherr über Vorpommern

Im Gebiet der Wische siedeln sich flämische Einwanderer an. Über die Gründung des Augustiner Chorherrenstiftes sind keine Urkunden erhalten. Beuster gehörte damals zum Bistum Verden. Als Gründer wird Bischof Hermann (1148 - 1167) angenommen, sein Nachfolger Hugo (1168 - 1180) führte den Bau weiter und sicherte die Diözesangrenze gegen Halberstadt - Beuster als staufisches Grenzstift.

Heinrich der Löwe betreibt die Wiedereinrichtung der ostelbischen Bistümer Ratzeburg und Mecklenburg - Schwerin und beansprucht die Investitur der dortigen Bischöfe, die ihm 1154 von König Friedrich I. übertragen wird.

-- 1150 bis 1172 -- 

Erste romanische Bauphase. Apsis, Chor und Teile des Langhauses werden errichtet.Die Stiftskirche ist die östlichste Kirche im Bistum Verden und gehört zu den ältesten Backsteinbauten nördlich der Alpen.

-- 1172 bis 1184 --  

Zweite romanische Bauphase. Mittelschiff, Seitenschiff und der romanische Turm werden errichtet. Der romanische Gründungsbau ist als dreischiffige, querschifflose Pfeilerbasilika in Backsteinmauerwerk auf einer Grundfläche von ca. 37 x 16,50 Meter bis heute erhalten.

-- 1174 --  

Friedrich Barbarossa bestätigt dem Bischof Hugo von Verden die Grenzen seiner Diözese in der Mark.

-- 1246 -- 

Erste urkundliche Erwähnung. Konrad von Gottberg wird als Kanoniker des Stifts ernannt. Das Langhaus erhält einen Fussboden aus quadratischen Tonfliesen.

Bischof Otto, der gleichzeitig Erzbischof von Bremen war, erhebt St. Nicolaus zur Kollegiatskirche

-- 16. Oktober 1337 --  

Landgraf Ludwig erlaubt die Verlegung des Stiftes nach Seehausen. Die Übersiedlung wurde jedoch verschoben und schliesslich ganz aufgegeben.

Der Dekan von Beuster ist zugleich Probst von Seehausen

-- um 1500 -- 

Spätgotische Umbauten. Innerhalb des Kirchenschiffes wird ein neuer Turm errichtet. Mittelschiff und Hoher Chor werden eingewölbt.

-- 1618 - 1648 

Im Dreissigjährigen Krieg wird die Kirche zerstört. Dachstuhl des Mittelschiffes, Seitenschiff und Ostgiebel des Chores werden neu errichtet, der Fussboden wird aus barocken Backsteinen hergestellt. Einbau einer hölzernen Orgelempore.

Baugeschichte :

-- vor 1172 -- 1. Romanische Bauphase : Apsis, Hoher Chor und Teile des Langhauses werden errichtet

-- 1172 bis 1184 -- 2. Romanische Bauphase : Mittelschiff, Seitenschiffe, Turm

-- im 13. Jahrhundert -- Zwischenphase : Das Langhaus erhält einen Fußboden aus quadratischen Tonfliesen. Maße : 18,5 x 18,5 cm

-- um 1500 -- spätgotische Phase : Kreuzrippengewölbe, Lettner, Kreuzaltar, Langhaus geputzt, neuer Turmaufbau im westlichen (5.) Joch des Mittelschiffes.

-- um 1750 -- barocker Umbau : Seitenschiffe und Ostgiebel des Chors nach Zerstörung neu errichtet, Fußboden aus barocken Backsteinen.

-- 1860 bis 1878 romanisierender Umbau : Alle Gesimse werden erneuert, der Rundbogenfries ergänzt, Lisenen rot eingefärbt, Wandfelder verputzt,       die neoromanische Orgelempore wird eingebaut, Pfeiler werden gefast.

-- 1902 -- Teer-Heißanstrich wird als Feuchteschutz an den Innenwänden und Pfeilern direkt auf das Mauerwerk aufgebracht.

In den folgenden Jahren, insbesonderer in den Kriegs- und Nachkriegsjahren und auch während der DDR-Zeit werden nur dringende Reparaturen gemacht, baulich wird an der Kirche nichts verändert. 1917 werden zwei große Bronzeglocken aus dem Turm entfernt. Erst nach der politischen Wende 1989 kann sich die Gemeinde wieder einer nachhaltiger Sanierung zuwenden.

-- 2000 -- Das Dach wird neu eingedeckt

-- 29.01.2001-- Der Förderverein St.-Nikolaus -Kirche Beusterwird gegründet. Ziel ist es die romanische Basilika zu sanieren und zu einem kulturellen Zentrum im ländlichen Raum zu machen :

-- 2003 -- Die Sockelbereiche der Außenwände werden freigelegt. Drainagen und Regenwasserableitungen verlegt. Im Innenraum wird das im Laufe der Jahrhunderte angewachsene Bodenniveau abgetragen. Dabei werden Reste des romanischen Lettners und bauzeitliches Mauerwerk im Sockel der Südwand gefunden.Der Teeranstrich an den Innenwänden wird durch Sandstrahlen entfernt.

-- 2005 bis 2007 -- Der ursprüngliche romanische Turm wird in Resten des Sockels wiederentdeckt. Das Westportal erhält eine neue Tür.

-- 2008 -- Der romanische Turm wird gesichert .

-- 2009 -- Befestigung der abgesenkten Wege um die Kirche.

-- 2010-- Generalreparatur der Orgel.

-- 2011 bis 2013 -- Innenraumfassung - Gewölbeausmalung, Apsis und Wände

-- 2014 bis 2015 -- Freistellen der nördlichen Außenwand und Sockelsanierung

-- 2016 -- Fassadensanierung

 

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