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romantik

Seit 2007 ist die St. Nikolaus Kirche in das Landesprojekt„Straße der Romanik“ aufgenommen.

aktualisiert am 19.07.2017

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Sanierung

Sanierungsarbeiten

Die Notwendigkeit, sich mit dem Kirchengebäude bzw. seiner Bausubstanz über die normale Unterhaltungsmaßnahmen hinausgehend beschäftigen zu müssen, entstand aus der optischen Wahrnehmung der durchfeuchteten Wände, Säulen und Pfeiler. Die Notwendigkeit war lange bekannt, aber nachhaltige Veränderungen waren in der Kriegs- uns Nachkriegszeit unmöglich. Die letzten bautechnischen Versuche aus den letzten Jahren des 19. Jh., mittels Teerbeschichtungen gegen die Durchfeuchtungen anzutreten, waren nicht von Erfolg. Sie verschlimmerten über die folgenden Jahrzehnte die Situation.

Im Jahre 2001 trat die Kirchengemeinde an, um die großen Feuchteschäden und deren Ursachen zu beseitigen. Noch im selben Jahr gründete sich unser Förderverein. Seither wurden ca. 500.000,00 € in die Sanierung der Kirche investiert. Zu den wichtigsten Massnahmen gehören Dachreparatur, Regenentwässerung, Anlagen einer Drainage und das Freistellen des Sockelmauerwerkes. Begleitet wurden die Arbeiten durch das Landesamt für Denkmalpflege.

Die wichtigsten Ergebnisse der Bauforschung:

Fundamente romanischer Nebenapsiden und einer romanischen Westturmanlage, Befunde von Resten mittelalterlicher Fussboden aus Kalkestrichen und Ziegelplatten, Farbfassungen bzw. Ausmalungen im Langhaus,

hausteinmäßige Bearbeitung von Backstein.

  • An der Basilika sind Schmuckformen wie Kreuzbogen-, Winkel- und Rautenfriese, aber auch Frieskonsolen oder Zahnschnittfriese nicht zu finden. Die Rundbogenfriese erinnern in ihrer Ausbildung eher an Techniken aus dem Werksteinbau ( Frommhagen, 2002).
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Im Kircheninnenraum wurden die durchfeuchteten Fussbodenaufschüttungen entfernt und ein Holzbohlenboden als Übergangslösung eingebaut, der im Langhaus das bauzeitliche Fussbodenniveau rekonstruiert und in Chor und Apsis verschiedene archäologische Befunde, z.B. der romanischen Altarstufen und Chorschranken, des gotischen Lettners und andere, schützend überdeckt. So wurde die Kirche bereits in einem sehr frühren Stadium der Sanierungsarbeiten für die Kirchengemeinde nutzbar.

Teilflächenuntersuchungen an den Innenwänden weisen dort gotische Wandfassungen nach, die im erforderlichen Umfang gesichert und geschützt wurden.

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